Häufige Fragen zum Hundetraining in und um Innsbruck
Du überlegst, ob mein Hundetraining zu euch passt? Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um die Erstberatung, Verhaltensprobleme, den Ablauf des Trainings und unsere Zusammenarbeit.
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Bei Verhaltensproblemen starten wir grundsätzlich mit einer Erstberatung.
Wir haben ca. 90 Minuten Zeit, uns kennenzulernen, eure Situation und die Vorgeschichte deines Hundes zu besprechen und zu schauen, ob die Zusammenarbeit für beide Seiten passt.
Danach entscheidest du ganz flexibel, ob du weitere Einzeltermine oder eine Trainingsbegleitung buchen möchtest. -
Ja.
Eine Beißhistorie ist für mich kein Grund, euch von vornherein abzulehnen. Wichtig ist aber, dass du mir bereits bei der Kontaktaufnahme offen davon erzählst.
So können wir den ersten Termin entsprechend planen und notwendige Sicherheitsmaßnahmen vorab besprechen. -
Nicht grundsätzlich.
Bei bestimmten Verhaltensweisen oder einer entsprechenden Vorgeschichte kann ein gut sitzender Maulkorb jedoch notwendig und sinnvoll sein.
Dabei geht es nicht um Bestrafung. Ein Maulkorb schafft Sicherheit und kann uns überhaupt erst ermöglichen, bestimmte Situationen entspannt und verantwortungsvoll zu trainieren. -
Das lässt sich im Vorfeld nicht seriös sagen.
Wie schnell sich etwas verändert, hängt vom Hund, seiner Vorgeschichte, dem jeweiligen Verhalten, eurem Alltag und vielen weiteren Faktoren ab.
Nach der Erstberatung kann ich besser einschätzen, welche weitere Begleitung für euch sinnvoll ist.
Mein Ziel ist dabei nicht, euch möglichst lange zu begleiten, sondern euch das Verständnis und die Werkzeuge mitzugeben, die ihr braucht, um euren Weg zunehmend selbstständig weiterzugehen. -
Ein großer Teil der Veränderung passiert nicht während unserer gemeinsamen Stunde, sondern in eurem Alltag.
Nach unseren Terminen weißt du deshalb, woran ihr bis zum nächsten Treffen arbeiten könnt. Dabei geht es nicht darum, jeden Tag stundenlang zu trainieren. Viel wichtiger ist, neue Ansätze sinnvoll in euren normalen Alltag zu integrieren.
Beim nächsten Termin schauen wir gemeinsam, was funktioniert hat, wo Schwierigkeiten entstanden sind und passen unseren weiteren Weg entsprechend an. -
Dann ändern wir sie.
Training ist für mich kein starres Konzept, das bei jedem Hund funktionieren muss. Wenn etwas für dich oder deinen Hund nicht passt, schauen wir uns an, warum und suchen nach einer Alternative.
Du sollst dich mit unserem gemeinsamen Weg genauso wohlfühlen wie dein Hund. -
Nein. Ich arbeite modern, fair und bedürfnisorientiert und verzichte auf Methoden, die über Angst, Schmerz oder Einschüchterung funktionieren.
Gleichzeitig soll das Training für dich verständlich und im Alltag umsetzbar bleiben. Wir besprechen deshalb gemeinsam, welche Möglichkeiten zu euch passen und womit du dich wohlfühlst. -
Nein – und dieses Versprechen würde ich auch niemals geben.
Verhalten lässt sich nicht einfach „wegtrainieren“. Genetik, Lernerfahrungen, Gesundheit, Umwelt und Vorgeschichte können eine Rolle spielen.
Wir schauen deshalb gemeinsam, was realistisch veränderbar ist, was wir verbessern können und wo vielleicht auch Management und Akzeptanz Teil des gemeinsamen Weges sein müssen. -
Verhalten und Gesundheit lassen sich nicht immer voneinander trennen.
Wenn ich den Eindruck habe, dass Schmerzen oder andere gesundheitliche Probleme eine Rolle spielen könnten, empfehle ich dir deshalb eine entsprechende tierärztliche Abklärung.
Hundetraining ersetzt keine tiermedizinische Diagnostik. -
Ja.
Wenn du noch vor der Entscheidung stehst, können wir gemeinsam schauen, welcher Hund zu deinem Alltag, deinen Erwartungen und deinen Möglichkeiten passt.
Gerade bei der Adoption eines Tierschutzhundes kann es hilfreich sein, vorhandene Informationen und Verhaltensbeschreibungen vorab gemeinsam einzuordnen. -
Ja. Angst und Unsicherheit gehören zu den Themen, bei denen eine individuelle Betrachtung besonders wichtig ist. Wir schauen uns gemeinsam an, in welchen Situationen dein Hund unsicher reagiert, welche Auslöser eine Rolle spielen und was ihm helfen kann, sich im Alltag sicherer zu fühlen.
Dabei bestimmen dein Hund und seine individuellen Möglichkeiten das Tempo. Es geht nicht darum, ihn möglichst schnell mit schwierigen Situationen zu konfrontieren, sondern Schritt für Schritt mehr Sicherheit und passende Bewältigungsstrategien aufzubauen. -
Ja. Wenn dein Hund an der Leine bellt, in die Leine springt, knurrt oder andere Hunde möglichst auf Abstand halten möchte, schauen wir uns zunächst an, was hinter diesem Verhalten steckt.
Angst, Unsicherheit, Frust, Stress oder bisherige Lernerfahrungen können dabei eine Rolle spielen. Auf dieser Grundlage entwickeln wir einen Trainingsweg, der zu deinem Hund und eurem Alltag passt. -
Ja. Gerade Tierschutzhunde bringen häufig eine Vorgeschichte mit, über die wir nur wenig wissen. Manche finden sich schnell in ihrem neuen Alltag zurecht, andere reagieren zunächst mit Angst, Unsicherheit, Stress oder unerwartetem Verhalten.
Gemeinsam schauen wir darauf, was dein Hund aktuell braucht und wie du ihm helfen kannst, sich Schritt für Schritt in seinem neuen Alltag zurechtzufinden.

